Damir’s Rising Force & Final Crusade in der Met-Bar, Lenzburg am 02.09.2017

Facts & Figures

Datum:        02.09.2017
Ort:              Met-Bar Lenzburg CH
Line-Up:       Final Crusade (CH), Damir’s Rising Force (CH)

Rückblick Konzert

Final Crusade

Wir kamen kurz vor Beginn des Gigs von Final Crusade in der Met-Bar an, was für mich das erste Mal in dieser Location war, welche ich nur empfehlen kann. Diverse Gespräche mit den bekannten Gesichtern von Gonoreas, Mind Patrol und den Burning Witches sorgten zusammen mit heissen Diskussionen zu den Geschehnissen der letzten Monaten dazu, dass ich die Final Crusade nur passiv miterlebte. Das bereits gehörte sorgte jedoch für eine bereits gute Stimmung in der relativ gut gefüllten Met-Bar. Ein genauerer Bericht dazu folgt da sicher bei einem weiteren Konzert in der Tour, welche die beiden noch quer durch die Schweiz machen.

Damir’s Rising Force

Pünktlich zum Start der Rising Force war ich dann in Front, um bei der Rising Force abzufeiern und hier und dort einige Schnappschüsse zu machen. Das zweite Konzert der Rising Force war kein Vergleich zum ersten Gig im Dynamo (ZH). Die Soundeinstellungen waren grösstenteils gut und man sah den Bandmitgliedern den Spass auf der Bühne beim Spielen an. Ein Grund war sicherlich auch das Publikum, welches grösstenteils aus den Bandmitgliedern und Anhang der eigentlichen Bands der Mitglieder bestand. Hier und dort kamen lustige Sprüche zwischen den Songs zur Band hin, welche meist ein Gelächter in Publikum, als auch auf der Stage verursachten. Nach einigen Songs war die Bar dann auch voll und die Stimmung wurde von Song zu Song besser. Mit auch ein Grund waren die genialen Solis, welche von Damir auf den Saiten gerissen wurden. Selfies von Zuschauern in erster Reihe mit Damir, welcher für eine passende Stimmung im Bild sorgte und Final Crusade Mitglieder, welche einen Crowd-Surf starteten, sorgten für Gelächter und eine auch sonst schon geniale Stimmung. Im Vergleich zum Dynamo (CH) wurde der Gesang vom neu hinzugekommenen Hichem Selmi übernommen, welcher sehr gut ins Bild dieser Band passte. Doch die grösste Überraschung sollte beim Song «I’ll see the light tonight» kommen, als als Seraina Telli (Sängerin Burning Witches) die Stage betrat. Zu Beginn noch nicht sehr überzeugend, da leider hier und dort noch nach Text gespickt werden musste, konnte sie in der zweiten Hälfte ihre ganze Power auf das Publikum absorbieren. Zum Schluss hin strotze sie nur so vor Selbstvertrauen, wie man es beim Konzert im Dynamo (CH) bei der CD-Taufe der Hexen sehen konnte. Nach dem Konzert erfuhr ich noch, dass ihre Unsicherheit berechtigt war, da sie lediglich eine Woche vor dem Gig für den Auftritt angefragt wurde und eine extrem kurze Vorbereitungszeit hatte. Von daher einen riesigen Respekt an Seraina, innerhalb einer Minute sich diese Sicherheit anzueignen und die Menge doch noch so zu begeistern.

Nach dem Konzert konnte ich noch bei diversen Bandmitgliedern den Puls fühlen, welcher meine Beobachtungen untermauerte. Sie waren wie ich hell begeistert von diesem Gig und haben auch gesagt, dass ihnen der Auftritt deutlich mehr Spass als im Dynamo gemacht hatte.

 

Yngwie Malmsteen – I`II see the light tonight by Damir s Rising Force

https://www.youtube.com/watch?v=dRUS0BYzwIM

Yngwie Malmsteen – I am a Viking by Damir s Rising Force

https://www.youtube.com/watch?v=-QmzgVhj4as

Zudem konnte auch ich noch einige Schnappschüsse machen, welche hier zu finden sind:

http://www.soltis.ch/bilder/nggallery/2017/2017-09-02-damirs-rising-force

 

Metal Storm Vol. 5.

Facts & Figures

Datum:        26.08.2017
Ort:              Konzerthaus Schüür Luzern CH
Line-Up:       Batushka (POL), Soulburn (NL), Decembre Noir (DE), Disparaged (CH), Hellvetica (CH)

Rückblick Konzert

Ich kam zum ersten Mal (in Begleitung dreier Kollegen) nach Luzern in die Schüür und machte mir als erstes ein Bild dieser Location. Das Gebäude wirkt sehr familiär, der Innenhof macht es jedoch zu einem Ort, wo sich auch Freund und Familie treffen. Allgemein waren viele Besucher da, doch fand sich nur ein kleiner Teil davon im Dachgeschoss, wo die Bands spielten. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Leute treffen, auch wenn vielleicht die Musik nicht jeden Geschmack trifft. So war es auch bei der Band Hellvetica, welche einfach nicht in einem Subgenre spielt, welches ich höre. Ganz anders war die Band Disparaged, welche mich sehr überzeugt haben. Die Bands Decembre Noir und Soulburn habe ich mir kurz angeschaut, doch aufgrund von reissenden Diskussionen mit den Kollegen habe ich nicht die ganzen Gigs angeschaut, weshalb ich auch nicht weiter auf diese eingehe. Ausnahme war Disparaged, welche ich fast komplett angeschaut habe und nur weiterempfehlen kann.

 

Batushka

Als Headliner kam zum Schluss noch die polnische Band Batushka, welche ein Projekt der Band mgla ist. Sie überzeugten nicht nur musikalisch, sondern auch mit einer überwältigenden Show, für eine solch kleine Stage. Interessant wäre sicherlich der Gig am Wacken gewesen, wenn ich ihn nicht verpennt hätte. Sie spielten ihr Album solide durch und verabschiedeten sich leider ziemlich schnell. Dies konnte ich aber auch bei mgla am Summer Breeze feststellen, ist wohl einfach ein Markenzeichen dieser Band, welches auf keinen Fall negativ gewertet werden sollte. Aber das extremste war sicherlich der massive Bass, welcher beim gesamten Gig die Musik untermauerte. Ob dies gewollt war oder ein Mixfehler, kann ich nicht beurteilen, dafür kenne ich die Band zu wenig. Doch muss ich sagen, dass vielleicht gerade das für dieses geniale Feeling sorgte.

 

Einige Schnappschüsse des Bühnenbildes finden sich hier:

http://www.soltis.ch/bilder/nggallery/2017/2017-08-26-metal-storm-vol-5

 

Summer Breeze Open Air 2017

Facts & Figures

Datum:        16.08.2017 – 19.08.2017
Ort:              Flugplatz Dinkelsbühl DE

Spezielles:   20 Jahre Summer Breeze
Line-Up:       Powerwolf (Surprise Act), Amon Amarth (Surprise Act), Destruction (Surprise Act), Obituary, Decapitated, Devin Townsend Project, Nile, Amon Amarth, Ensiferum, Firtan, Havok, Overkill, Wolfchant, Asphyx, Fjoergyn, Korn, Fiddler’s Green, Finntroll, Totengeflüster, Mgla

Rückblick Festival

Allgemeine Infos zum Festival-Leben, Festival Allgemein

Rückblick Bands

Powerwolf (Surprise Act)

Rückblick Konzert

Amon Amarth (Surprise Act)

Rückblick Konzert

Destruction (Surprise Act)

Rückblick Konzert

Obituary

Rückblick Konzert

Decapitated

Rückblick Konzert

Devin Townsend Project

Rückblick Konzert

Nile

Rückblick Konzert

Amon Amarth (normal Gig on Jomsviking Festival Tour)

Rückblick Konzert

Ensiferum

Rückblick Konzert

Firtan

Rückblick Konzert

 

Havok

Rückblick Konzert

Overkill

Rückblick Konzert

Wolfchant

Rückblick Konzert

Asphyx

Rückblick Konzert

Fjoergyn

Rückblick Konzert

Korn

Rückblick Konzert

Fiddler’s Green

Rückblick Konzert

Finntroll

Rückblick Konzert

Totengeflüster

Rückblick Konzert

Mgla

Rückblick Konzert

Wacken Open Air 2017

Facts & Figures

Datum:        03.08.2017 – 05.08.2017
Ort:              Wacken DE
Line-Up:       Annihilator, Versengold, Fuchsteufelswild, Wolfchant, Saltatio Mortis, Apocalyptica, Skalmöld, Marilyn Manson, Max & Iggor Cavalera return to Roots, Powerwolf, Alice Cooper, Amon Amarth, Omnium Gatherum, Kreator

Rückblick Festival

Allgemeine Infos zum Festival-Leben, Festival Allgemein

Rückblick Bands

Annihilator

Rückblick Konzert

Versengold 1. Konzert

Rückblick Konzert

Fuchsteufelswild

Rückblick Konzert

Wolfchant

Rückblick Konzert

Saltatio Mortis

Rückblick Konzert

Versengold 2. Konzert

Rückblick Konzert

Apocalyptica

Rückblick Konzert

Skalmöld

Rückblick Konzert

Marilyn Manson

Rückblick Konzert

Max & Iggor Cavalera return to Roots

Rückblick Konzert

Powerwolf

Rückblick Konzert

Alice Cooper

Rückblick Konzert

Amon Amarth

Rückblick Konzert

Omnium Gatherum

Rückblick Konzert

Kreator

Rückblick Konzert

Malpaga Folk & Metal Fest 2017

Facts & Figures

Datum:        28.07.2017 – 30.07.2017
Ort:              Castello di Malpaga, Cavernago IT (zwischen Bergamo/Brescia IT)
Line-Up:       Tyr

Rückblick Festival

Das Festival sowie das Parking und Camping sind gratis, schon ein grosses Plus und danke an die Veranstalter. Die Location direkt neben einer alten Italienischen Burg sorgen für ein passendes Ambiente. Alle Leute sind sehr fröhlich gestimmt und einige konnten sogar mit uns auf Englisch/Französisch/Deutsch kommunizieren (Ich Sprachbestie).

Die Stage ist klein, der Backstage ein einfaches Zelt, sehr symphatisch. Leider konnte ich die lokalen italienischen Bands nicht sehen, da wir noch auf einige ungarischen Leute trafen, und so die Zeit verging. Pünktlich auf den Start von Týr war ich dann in den vordersten Reihen

Fazit: Gerne auch nächstes Jahr wieder. Ist ne geile Sache dort

Rückblick Bands

Tyr

21.30-00.00 mit kurzen Pausen dauerte das geniale Konzert der Färöer, gestartet mit Sinklàrs Visa. Die Soundeinstellungen waren super, die Stimmung der Italiener war es ebenso. Nach dem Konzert konnten ich und mein Kollege noch Drumstick, Unterschrift des Drummers sowie Selfies mit allen Bandmitgliedern machen/ergattern. Vorfreude herrscht auch bereits für das neue Tyr-Album, welches gemäss Angaben der Band-Mitglieder noch in diesem Jahr erscheinen soll.

Bang Your Head 2017

Facts & Figures

Datum:        13.07.2017 – 15.07.2017
Ort:              Balingen DE
Line-Up:       Crystal Viper, Toxik, Gloryhammer, Orden Ogan, Venom, Satyricon, Manegarm, Saxon

Rückblick Festival

Der Einzige Grund für die Anreise waren Manegarm, welche ich unbedingt einmal Live sehen wollte. Durch das restliche Lineup war der Kauf schnell getätigt. Leider war mein Kollege beruflich verhindert, weshalb ich das Ticket in letzter Minute noch weitergeben musste. Doch war ein Ersatz schnell gefunden, so konnte ich Lars von Metalnews.ch überzeugen, mich zu begleiten. Dadurch hatte ich natürlich einen professionellen Schreiberling dabei, was mir meine Sicht zu Konzerten sicherlich auch weiter geöffnet hatte. Der Camping-Platz war schnell gefunden und das Zelt gestellt. Klarer Vorteil war, das Auto mit auf den Ground zu nehmen, was die ganze Sache vereinfachte. Doch war das Infield nur über einen halbstündigen Marsch oder eine Busfahrt erreichbar, was die ganze Sache etwas trübte. Doch davon liessen wir uns nicht beirren und gingen so schnell zum Infield, um uns diverse Bands anzuschauen. Nach dem Konzert-Abend verabschiedete ich mich und verschwand wieder auf den Camping-Ground, wir fuhren schliesslich am nächsten Tag auch wieder nach Hause.

Rückblick Bands

Crystal Viper

Während unserer Ankunft spielten Crystal Viper. Eine Frauenstimme mit Power, doch aufgrund der Distanz habe ich nur kleine Melodien gehört. Sie haben mir zwar zugesagt, doch müsste ich mir diese Band noch etwas genauer anschauen, um ein Urteil darüber zu fällen.

Toxic

Zu Toxic waren wir dann im Golden Circle und hörten uns diese Band an, welche uns beiden zusagte. Da ich die Band jedoch überhaupt nicht kenne, kann ich da auch nicht urteilen.

Gloryhammer

Alestorm mit Einhörnern und einem Schweizer Sänger? Das ist Gloryhammer. Mein bereits 2. Konzert dieser Jungs war aber einfach zu kurz. Doch ist es das nicht immer? Doch trotzdem war es ein würdiger Auftritt. Zusammen mit den bekannten Songs schadete es aber meiner Stimme erheblich.

Orden Ogan

Power-Metal vom feinsten. Das kann ich nur bestätigen, doch habe ich das Konzert in der Hälfte verlassen, um mich noch mit der Band Gloryhammer zu unterhalten. Doch keine Angst, der Gig im Z7 ist gebucht und ein Bericht wird dort dann hoffentlich noch folgen

Venom

Was für einen Gig haben die denn hier noch an Land gezogen? Kultstatus haben die Jungs aus meiner Sicht schon lange. Sie haben eine entsprechende Show abgeliefert. Aber auch hier kenne ich sie zu wenig, um dies sachlich zu beurteilen.

Satyricon

Gleich nach Venom wurde der nächste Riesengig an Land gezogen. Auch hier kenne ich sie aber zu wenig, um dies zu Berichten. Doch auch hier kommen die Jungs ja bald nach Zürich, wo ich mir diese Band erneut anschauen kann.

Manegarm

Der Hauptgrund für das Anreisen. Leider waren die Soundeinstellungen in der Halle etwas zu laut, doch aufgrund der Sympathie konnte man dies auch mal ignorieren. Die Band selber lieferte einen würdigen Auftritt. Wären die Soundeinstellungen gut gewesen, würde ich in noch lobenderen Tönen berichten.

 

Doch klagen kann ich nicht, denn auf der Headliner-Stage waren die Sound-Einstellungen zu jeder Zeit gut. Schlussendlich sage ich nur, die Reise war es Wert. Ein Festival, welches sich immer weiterentwickelt und einen immer grösseren Namen bekommt. Dies ist äusserst erfreulich.

Greenfield Festival 2017

Facts & Figures

Datum:        08.06.2017 – 10.06.2017
Ort:              Militärflugplatz Interlaken CH
Line-Up:       Kreator, Skinny Lister, Versengold, In Extremo, Apocalyptica, Equilibrium, Powerwolf, Eluveitie

Rückblick Festival

Greenfield, ein Muss für jeden Schweizer, welcher sich in der Stilrichtung Metal bewegt? Nach meinem ersten Greenfield mit Übernachtung muss ich dem leider abraten. Entgegen der grossen Meinung vieler Unwissenden (mich eingeschlossen), handelt es sich hier leider mehr um eine Punk/Metalcore Veranstaltung, welche nur einzelne Gigs aufweist, welche mich bewegt haben. Entsprechend der Musik waren dann auch die Fans der jeweiligen Stilrichtungen vor Ort. Doch konnte ich aufgrund der Treffen mit diversen Kollegen aus verschiedenen Kreisen und Kantonen doch noch gutes Mitnehmen.

Rückblick Bands

Kreator

Zweites Mal Kreator. Nachdem ich mein erstes Kreator-Konzert mit Special-Guest Sepultura erst vor einigen Wochen angeschaut hatte, war die Freude auf die Jungs riesig. Die Stimmung war sicherlich genial, doch sah man gut, dass die Leute dort aus diversen anderen Stilrichtungen kamen, was die ganze Sache etwas trübte. Kombiniert mit der schlechten Sound-Einstellung kann ich da leider keine lobenden Worte aussprechen. Schade, denn die Jungs haben sich grosse Mühe gegeben. Aber wenn der Sound nicht stimmt, kann die Band noch so gut sein, es passt dann einfach nicht.

Skinny Lister

Folk-Punk? Was ist das? Genau aus diesem Grund bin ich zu diesem Konzert gegangen, welches zwar nicht mein Geschmack war, aber mich trotzdem auf eine Art und Weise amüsierte. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen, doch wer weiss, vielleicht sehe ich die ja wieder mal.

Versengold

Medieval/Folk Rock: Das ist doch mal was, dass mir zusagt. Musiktechnisch sicherlich eher einfach gehalten, war die Stimmung einfach genial. Dank einem grossen Gig auf der Main-Stage war auch das Publikum entsprechend auch wegen der Band gekommen. Dies zeigte sich auch gut, die Stimmung war dadurch einfach nur genial. Weitere Gigs am Wacken sind daher bereits gebucht.

In Extremo

Wenn man Folk Rock hören will, so kommt man an In Ex nicht vorbei. Für mich eine unbekannte Band von den Songs her fand ich die Stimmung gut, doch kann ich leider nicht mehr dazu sagen.

Apocalyptica

Metallica, der Grund wieso ich zum Metal gestossen bin. Kombiniert mit Cellis ist dies immer eine Emotionale Sache. Doch auch hier waren die Sound-Jungs wieder völlig neben den Schuhen. Dies war sehr enttäuschend, doch was haben die Jungs gemacht? Egal, wir machen unser Ding und die Ansage zum Schluss sorgte für einen Spruch, welcher sich noch bis heute einprägt: «Äblä blä blä blä l…. FUCK IT!»

Equilibrium

Pagan Metal am Greenfield? Einer der Hauptgründe für den Kauf des Festival-Tickets. Da ich die Jungs jedoch fast nicht kannte, ist auch hier ein Review nicht möglich.

Powerwolf

  1. Mal Powerwolf in 12 Monaten? Ja, nach dem Gig am Sonisphere Luzern, einem Ausflug nach Chur im Bündnerland und dem Grenzkonzert in Thônex war ich richtig heiss auf dieses Konzert. Wie gewohnt lieferte Powerwolf eine solide Show, doch ein Rückwärts-Circlepit sorgte für ein weiteres Highlight an diesem Festival. Was beim ersten Mal noch scheiterte, klappte dafür umso besser beim zweiten Versuch einige Lieder später. Auch die Freunde von Cultus Luporum, welche wir in Chur und Thônex getroffen haben, sorgte für grosse Freude und einen würdigen Auftritt.

Eluveitie

Swiss Folk Metal, warum nicht. Doch leider sind sie nicht mehr das, was sie einmal waren. Dazu die fürchterlichen Soundeinstellungen waren Gründe, weshalb ich mich aufregte. Denn dadurch habe ich leider den Gig von Subway to Sally auf der kleinen Stage verpasst. Dort wäre wohl die kleine Stage gemäss Berichten von Bekannten deutlich attraktiver gewesen.

Ragnarök Festival 2017

Facts & Figures

Datum:        21.04.2017 – 22.04.2017
Ort:              Stadthalle Lichtenfels DE
Line-Up:       Firtan, Elvenking, Insomnium, Asenblut, Black Messiah, Agrypnie, Obscurity, Dark Funeral, Cruachan
Bemerkung: Der Review wurde erst 5 Monate später geschrieben, die Erfahrung und das genauere Hinsehen bei Konzerten war dort noch nicht vorhanden. Die Stimmung und die Atmosphäre standen dort im Vordergrund.

Rückblick Festival

Es war für mich das erste Ragnarök-Festival, wobei man sagen kann, eher das erste richtige Metal-Festival. Die Anfahrt war einfach und die Beschilderung genauso. Wir kamen dort an und wurden von den Organisatoren sehr gut eingewiesen und instruiert. Nachdem wir uns einen kleinen Überblick verschafft haben, sind wir mit Sack und Pack zum Camping-Platz gegangen. Alternativ hätte man auch die Schlafhalle wählen können, doch wir entschieden uns im Voraus für das Camping. Sofort liessen sich Freundschaften schliessen, auffällig waren auch die Leute dort. Es gab viele lokale Besucher sowie in unserem Bereich eine grosse Menge an Österreicher. Nicht zuletzt aber auch ein paar Leute aus dem Berner Oberland. Dies zeigt auch den Charme dieses Festivals gut auf: Klein aber fein, was nicht die Masse anlockt, dafür aber die Klasse. Nach Aufstellen des Camps gingen wir ins Infield. Die Konzerte fanden dann in der Stadthalle statt. Es stehen zwei Bühnen nebeneinander, als Vergleich könnte man sagen, das Mini-Z7 zweimal nebeneinander. Um abschliessende Worte zu finden, sage ich nur eines: Nächstes Jahr ist schon fast gebucht.

Rückblick Bands

Firtan

Der Hauptgrund für die Anreise war ein Kollege, welcher sich unbedingt Firtan anschauen wollte. Ich habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht Black/Pagan Metal gehört, weshalb alles etwas gewöhnungsbedürftig war. Doch ca. 2 Wochen nach dem Festival bin ich dann auf diesen Pfad gelangt. Deshalb kann ich auch noch keinen endgültigen Review über diese Bands schreiben.

Elvenking

Elvenking, eine Mischung aus Pagan und Power-Metal war äusserst ansprechend. Doch wie bereits bei Firtan, kann ich aus selbem Grund keinen fairen Review schreiben, doch stimmungstechnisch war es eine der besten Bands vom Freitag.

Insomnium

Insomnium, ein Name der viele Herzen höher schlagen lässt. Dazu eine sehr gute Show. Doch kenne ich Insomnium zu wenig, um eine neutrale Meinung zu haben.

Asenblut

Nach einem guten Abend mit etwas Alkohol ging es dann am Samstag weiter. Gestartet wurde der Tag mit Asenblut, welche mich sehr überzeugten. Ich kann jedem empfehlen, sich mal diese Jungs anzuschauen.

Black Messiah

Black Messiah, die Folk/Black/Pagan Metaller, welche ich als eine der wenigen Bands im Voraus angehört habe. Aufgrund ihres Musikstils auch sehr trinkanimierend, sorgten sie in der Halle für eine überwältigende Stimmung. Beim Sauflied war die Stimmung so bombastisch, dass die gesamte Halle mit den Sitzplätzen die Melodien mitgesungen haben. Gut zu wissen, dass diese Jungs fast jährlich in Bern ein Konzert veranstalten.

Agrypnie

Eine Band, welche mir im Voraus empfohlen wurde. Leider aber waren diese nicht so speziell, so dass ich nach dieser langen Zeit nicht mehr viel über diese Band sagen kann. Gerne werde ich die Chance nutzen, sie wieder zu sehen, um dann einen Review zu schreiben.

Obscurity

Eine Pagan/Viking/Black Metal Band, welche mich an diesem Tag sehr überzeugte (man bedenke, ich habe diesen Stil zu der Zeit noch nicht gehört!). Auch da freue ich mich bereits auf ein weiteres Konzert, wo ich mir die Jungs genauer anhören kann.

Dark Funeral

Black Metal, welcher vom ersten Moment überzeugte. Dieses Konzert war super, doch habe ich dort noch zu wenig Erfahrung, um einen abschliessenden Bericht zu verfassen.

Cruachan

Pagan Metal aus Irland, welcher den Abend für mich würdig abschloss. Ich weiss nicht was diese Jungs hatten, aber sie haben mich in einen Bann gezogen, wie ich es noch selten erlebt hatte. Auch die Ansagen sowie der Seitenhieb zum finnischen Folk sorgten für eine passende Stimmung.