Shadowpath – Rumours of a Coming Dawn

Facts & Figures

Interpret:      Shadowpath
Datum:        06.10.2017
Genre:         Progressive/Symphonic Metal

Line-Up
Drums:        Samuel Baumann
Guitars:        Stefano Riario
Keys, Vocals: Philipp Bohny
Bass:           Amos Zürcher
Vocals:        Gisselle Rousseau

Das Album

«Rumours of a Coming Dawn» ist das erste Album der Band «Shadowpath». Die Band existiert bereits seit mehreren Jahren, nun endlich haben sie es geschafft und das Album ist veröffentlicht. Die Aufnahmequalität ist sehr stark. Die Musik ist eine Mischung aus Progressive/Symphonic Metal, mit einigen Melodic Death Parts. Die Band bezeichnet ihren Stil als «Melodic Dark» oder «Symphonic Prog. Death». Über Genres und die definitive Einteilung zu diskutieren war aber noch selten von Erfolg gekrönt. Am besten also, hört euch doch das Album mal an, wenn euch die oben genannten Genres ansprechen.

Track-Liste
01.       Prelude to Agony
02.       Chaos Equation
03.       Seed of Hope
04.       The Impossible Chain
05.       Another Inquisitor
06.       Deny me
07.       For A Final Ultimatum
08.       Beta

Mit einem gemütlichen Intro aus Keyboard und Gesang wird man schleichend in das Album getragen, bevor es nahtlos zum zweiten Song geht. Der Song «Chaos Equation» untermauert das bereits geschaffene Gefühl sehr stark. Ist die Stimme zwar meist in den hohen Stimmlagen aufgenommen, vermag man mit teils wieder tieferen Teilen und den Growl-Einlagen von Philipp Bohny ein breites Fenster öffnen. Die Musik ist sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll, so wird oft zwischen melodisch und progressiv balanciert.

Bei «Seed of Hope» glaubt man im ersten Moment, wir befinden uns im klassischen Symphonic Metal. Doch schon bald lassen sich die progressiven Teile heraushören. Die stetigen Wechsel sind es, welche diesen Song, aber auch das Album, zu einem solch starken Werk machen und auf den bisherigen Songs aufbauen.

Im 12-minütigen und damit längstem Song des Albums «The Impossible Chain» wird nun alles etwas härter. Die Growl-Stimme wechselt sich sehr passend mit Gisselle’s hoher Stimme ab, bis auch wieder langsame Teile zum Vorschein kommen. Im selben Stil geht es gleich weiter mit «Another Inquisitor». Man könnte meinen, 12 Minuten seien nicht genug, so knüpfen sie mit weiteren 7 Minuten an das geleistete an. Total fast 20 Minuten sehr abwechslungsreiche Musik, verpackt in nur zwei Songs.

Mit «Deny Me» findet sich auch schon der nächste starke Song auf der Platte. Ein ansprechendes Gitarren-Solo und teils tiefere Stimmlagen von Sängerin Gisselle sorgen für ein völlig neues Gefühl, bevor es mit dem «For A Final Ultimatum» und einem starken Keyboard-Intro weitergeht. Auffallend sind nun die Dominanz der Growl-Stimme und die Steigerung zum vorherigen Song. Doch was wäre progressive Metal, wenn dies nicht wieder wechseln würde? So wird es zur Mitte des Songs wieder gemütlicher.

Zum Schluss knüpfen sie erneut an das vorgängige Stück an. Denn mit dem 9-minütigen Abschlusssong «Beta» untermauern sie ihre Musik erneut und lassen so keine Diskussion offen, dieses Album zu mögen.

Bewertung

Insgesamt schneidet dieses Album bei mir sehr gut ab. Es ist sowohl für den Symphonic Metal-, als auch für den Progressive Metal-Anhänger sehr geeignet. Dank diverser Einflüsse aus dem Melodic Death Metal ist es sehr abwechslungsreich. Die geniale Aufnahme-Qualität sorgt aus meiner Sicht gemeinsam mit der Qualität der Songs für eine klare Empfehlung.

Um auf den Geschmack zu kommen, hört euch das Album doch mal an. Ihr findet es auch auf Spotify: https://open.spotify.com/album/3ZPIHYMoFbVh4UXFbF9ekt

Verpasst jedoch nicht, auch die CD zu kaufen und so die Band zu unterstützen, um auch weitere solche Werke zu veröffentlichen.

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