Green Labyrinth – Shadow Of My Past

Facts & Figures

Interpret:      Green Labyrinth
Datum:        2015
Genre:         Progressive Metal

Line-Up
Vocals:        Lara Senn
Guitar:         David Vollenweider
Keys:           Tom Hiebaum

Bass:           Stephan Kaufmann
Drums:        Matthias Dättwyler

Das Album

«Shadow of My Past» ist der Plattenname der kleinen Progressive Metalband «Green Labyrinth». Ist es instrumental sehr ansprechend, so macht die Stimme leider vieles wieder zunichte. Wäre doch so viel Potential vorhanden, bleibt Frontfrau Lara Senn meist in der selben Tonlage, was es doch etwas monoton wirken lässt. Auch die Aufnahmequalität der CD lässt sich nicht mit Werken von anderen Bands vergleichen. Doch gemäss Angaben der Band soll dies bereits bei der nächsten Platte korrigiert werden.

Die Songs

Track-Liste
01.               Lost In The Dark
02.               My Journey
03.               The Green Labyrinth
04.               Away
05.               Don’t Look Behind You
06.               Shadow Of My Past
07.               Selfportrait
08.               Mystic Voices
09.               Confused
10.               Rainstorm

Mystisch beginnt die Platte mit dem Song «Lost In The Dark». Die etwas flachen Vocals untermauern hierbei den mystischen Hauch sehr passend. Doch erinnert der Song eher an den Symphonic Metal als den Progressive Metal.

Im gleichen Stil geht es mit der Reise weiter. Hierbei kommen dann auch die ersten für den progressiven Metal üblichen Stilmittel zum Vorschein. Das Lied hätte grosses Potential, doch müssten die Vocals mehr Kraft tragen und nicht mehr im mystischen Gitter verharren.

Sehr ähnlich geht es mit dem grünen Labyrinth weiter. Glatt könnte man meinen, es handelt sich um die Fortsetzung des vorgehenden Songs. Sind auch hier die Melodien sehr eingängig, ist die Stimme immer noch sehr monoton.

Etwas kräftiger beginnt der vierte Song. Gitarre und Keyboard geleiten den Zuhörer langsam in den Song hinein. Die oben genannten flachen Vocals passen bei diesem Song wie schon im ersten Song wieder. Nichtsdestotrotz hört sich dieser Song an, wie die vorherigen Werke.

Auch der Song «Don’t Look Behind You» entpuppt leider nichts Neues. Doch was erscheint da nach rund drei Minuten? Ein geniales Solo, welches den Song zum Schluss doch noch hervorheben kann.

Episch und kraftvoll startet der sechste Song, gefolgt von einer schon etwas kräftigeren Stimme. Kombiniert mit einem soliden Solo gegen Schluss lässt diesen Song ebenfalls empfehlen.

Bis zur Mitte des Songs als gemütliches Stück, zeigt der Song nach knapp 3 Minuten sein wahres Gesicht. Aus meiner Sicht schon eher Power Metal, sorgt das «Self-Portrait» für eine erfrischende Abwechslung im Album.

Ein guter Gedanke wurde bei den mystischen Stimmen in diesem Song versucht. Doch wenn man die Vocals schon in die richtige Stimmlage lenken will, muss da mehr Kraft aufgebracht werden. Würde die hohe Stimme sehr geil wirken, ist sie zu flach um den gewünschten Effekt zu erreichen.

«Confused» ist die etwas härtere Version der ersten Songs dieser Platte. So steigert sich der Song immer wie mehr gegen Schluss. Schade, dass hier beim Höhepunkt aufgehört wird.

Der Abschluss des Albums wird mit «Rainstorm» wieder etwas progressiver, so wird wie beim vorgehenden Song der Rythmus schnell gehalten. Ein ansprechendes Ende.

Bewertung

Lässt sich doch einiges Potential erkennen, so ist das Werk doch eher mässig. Während die Instrumente bereits einen guten Start liefern, werden diese durch die Stimme wieder ausgebremst. Wenn die Stimme noch gesteigert werden kann, vermischt mit den aktuellen Instrumentalleistungen, so könnten «Green Labyrinth» sicherlich bald eine bessere CD veröffentlichen. Trotzdem empfehle ich euch, die Songs anzuhören und euch selbst ein Bild davon zu machen.

Sind wir gespannt, wie es hier weitergeht und ob bei der nächsten Platte die geforderte Steigerung erreicht werden kann.

Um auf den Geschmack zu kommen, hört euch das Album doch mal an. Ihr findet es auch auf Spotify: https://open.spotify.com/album/5bpoHY70F04Lez9qIvlMkv

Wer die Band unterstützen möchte, soll doch auch die CD kaufen, damit sie sich weiterentwickeln können.

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