Wicked Disciple – Salvation or Decline

Facts & Figures

Interpret:      Wicked Disciple
Datum:        01.09.2017
Genre:         Power Metal, Heavy Metal, Thrash Metal

Line-Up
Vocals, Guitar: Patrick «Ted Hetfield» Donath
Bass, Guitar: Michael Neugebauer
Drums: Alex Knauf

Das Album

«Salvation or Decline» ist die erste Veröffentlichung der Band «Wicked Disciple». Zuvor wurde bereits eine Demo veröffentlicht, auf welcher bereits einige Songs der neuen CD zu finden sind. Die Band ist ein Side-Projekt von Patrick Donath, besser bekannt als Gitarrist von «Black Messiah». Die Aufnahme-Qualität ist tadellos, die Musik ein guter Mix der Genres Power/Heavy Metal und Thrash Metal. So kann jeder Anhänger des jeweiligen Genres etwas für sich abgewinnen.

Die Songs

Track-Liste
01.               Hall Of The Jaundiced King
02.               Amok
03.               Jaymz Wordz
04.               You Will Never Know (Now I)
05.               Serenades You Can’t Stand (Sometimes)
06.               Helltime Left Behind (When I Die)
07.               Lucifer’s Pride (7 Deadly Sins)
08.               The Mandatory Need Of Candor
09.               Phobos, Deimos & Mars
10.               For Those Who Chose To Pose

Zu Beginn lassen es die Herren gleich krachen. So wird von Beginn an gezeigt, was Power/Heavy Metal mit Thrash Metal bedeuten soll. Teils mystische Intros, gute Riffs, eingängige Melodien und Vocals, die an James Hetfield erinnern. So kann man die ersten Songs kurz zusammenfassen.

Mit einem melodischen Intro startet «Jaymz Wordz». Gefolgt von einem kurzen Stilbruch in den Thrash Metal und Einrufen diverser Metallica-Songs wie «Master» oder «Battery». Ob dies jetzt schlecht ist oder nicht, lassen wir offen. Doch lässt es einen schmunzeln, wenn diese Samples plötzlich erscheinen.

Mit einer gemütlichen Ballade geht es anschliessend weiter. Ein akustischer Song, welcher vor sich hinplätschert. Doch wie es sich gehört, steigert sich auch dies zum Schluss hin. Mit einem ansprechenden Solo läuten sie dann doch noch etwas dynamischeren Schluss ein.

Mit «Serenades You Can’t Stand» knüpfen sie nun wieder etwas mehr an die ersten Songs an. Ist der Sound zwar ansprechend, haben die Jungs hier das Rad leider nicht neu erfunden. So sind die Melodien nicht von anderen Heavy Metal Bands zu unterscheiden.

Deutlich besser sind dann schon «Helltime Left Behind», «Lucifer’s Pride» und «The Mandatory Need Of Candor». Mit einigen Thrash-Elementen, welche ans neuste Metallica-Album erinnern können sie wieder etwas mehr überzeugen.

Düster, und etwas vergleichbar mit dem «One» von Metallica lässt sich «Phobos, Deimos & Mars» beschreiben. Das mit 13 Minuten längste Stück ist das aus meiner Sicht beste Stück dieser Platte. Schöne Wechsel des Stils und der Geschwindigkeit zeigen sich über den ganzen Song hinweg.

Zum Schluss lassen es die Jungs nochmals krachen. «For Those Who Chose To Pose» untermauert hierbei erneut die Kraft, welche bereits zu Beginn zu verspüren war.

Bewertung

Insgesamt sehr solide und eine schöne Abwechslung zum sonst oft eintönigen Heavy Metal. Sicher spielen hier die Thrash-Einflüsse stark ein, um für dieses aufweckende Gefühl zu sorgen. Wer gerne von den grossen Headliner-Bands absehen kann und sich nur auf die musikalischen Leistungen beschränken will, dem kann ich dieses Album empfehlen. Ist es teils etwas in den eintönigen Lagen, können doch einige Songs herausstechen und so ein positives Bild hinterlassen.

Um auf den Geschmack zu kommen, hört euch das Album doch mal an. Ihr findet es auch auf Spotify: https://open.spotify.com/album/3Y7x228INQdVjuTNakMAk4

Verpasst jedoch nicht, auch die CD zu kaufen und so die Band zu unterstützen, um auch weitere solche Werke zu veröffentlichen.

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