Black Messiah in Bern

Facts & Figures

Datum:        22.10.2017
Ort:              Graffiti, Bern CH
Line-Up:       Dead Sunday (GER), Vexovoid (ITA), Trollort (CH), Black Messiah (GER)

Rückblick Konzert

Endlich mal wieder ein Heimspiel für mich. Zum ersten Mal bewegte ich mich ins Graffiti in Bern. Eine sehr familiäre Location, wo man mit Besuchern, Verantwortlichen und Bands in einem Raum ist. Sehr angenehm. Auch die Grösse des Konzertraumes im Untergeschoss ist gut, sicherlich nicht der grösste, aber es genügend Platz da. Ideal, um etwas direkter die Konzerte zu besuchen. Aufgrund der Nähe war ich ursprünglich mehr für die Stimmung und das Bier dort und entschied mich erst nach Gesprächen mit der Band Black Messiah dazu, auch einen Review zu schreiben. Deshalb ist auch die Qualität entsprechend schlechter als gewohnt.

Dead Sunday

Leider etwas verspätet traf ich ein. Zusätzlich zu den vielen bekannten Gesichtern war es daher nicht möglich, mir den ganzen Auftritt der Melo-Death Band Dead Sunday anzuhören. Doch die 2 Songs, welche ich mir angehört hatte, waren sehr ansprechend. Auch der Sound war entgegen der Erwartung gut.

Vexovoid

Star Wars Thrash Metal? Sofort kam mir die Band Galactic Empire in den Sinn. Doch so extrem lebten es die Italiener nicht aus. Dafür wurde der Thrash Metal in ihrer Genre-Beschreibung etwas höher geschrieben, was mir sowieso mehr zusagt. Doch war die Qualität des Sounds eher dürftig, was die ganze Sache etwas trübte.

Trollort

Schweizer Pagan-Metal. Sehr passende Einstimmung auf den Headliner Black Messiah. Die Songs erinnerten vielfach an Finntroll. Während die Sound-Einstellungen sicherlich besser hätten sein können, war die Party sehr geil. Ansprechende Musik, welche die Walliser hier präsentierten. Ich kann nur empfehlen, die Band anzuschauen und werde diese hoffentlich auch selber bald wieder einmal sehen.

Black Messiah

Um ca. 23.30 starten schliesslich die Jungs aus dem Ruhrpott. Erneut zeigte sich, wie familiär das ganze gehalten wird. Bei praktisch jedem Song wurde teils noch während den Liedern mit den Zuschauern das Bier gehoben. Auch die Songs waren wie bereits am Ragnarök mitreissend. War die Setlist mit diversen Songs der neuen Platte «Walls of Vanaheim» gespickt, brachten sie auch die älteren grossen Stücke wie «Söldnerschwein» oder «Jotunheim». Zudem brachten die Jungs auch nüchterne Besucher zur Extase, so stand beim letzten Song «Sauflied» ein kleiner Junge auf der Stage, um die Menge zusätzlich mitzureisen. Eine sehr schöne spontane Einlage, welche wohl nur am Headbangersball Bern möglich ist. Danach war der Gig auch schon vorbei, doch wer denkt die Jungs verstecken sich nun, der täuscht sich gewaltig. Nach dem Einpacken der Instrumente waren doch alle noch für Gespräche mit den gebliebenen Zuschauern da und standen für ansprechende Diskussionen und gemütliches Trinken vor Ort. Dies sei jedoch normal, spielten doch Black Messiah inzwischen jedes Jahr einmal in Bern. Auch ich konnte mich noch mit ihnen unterhalten und erfuhr so, wie viel Spass sie auch heute wieder hatten. Für sie ist es inzwischen ebenfalls schon fast zum Heimspiel geworden, welches auch sie sehr schätzen. Freuen wir uns doch schon jetzt auf den nächsten Gig in Bern und wünschen allen Bands weitere erfolgreiche Auftritte bis dahin.

Fotos des heutigen Abends findet ihr hier: Black Messiah in Bern 2017
Die Bilder wurden mir freundlicherweise von Martin Bracher zur Verfügung gestellt.

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