Metal Scar: Mosh Night 2018

Facts & Figures

Datum:        06.01.2018
Ort:              Industrie 45, Zug
Line-Up:       Mortal Factor (LU, CH), Dark Despair (LU, CH), Broken Fate (ZH, CH), Mind Patrol (LU, CH), Endlevel (DE), Angry Again (CH)
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Rückblick Konzert

Metal Scar – Festivals. Eine Organisation aus rund 15 Personen, welche im Herbst das Metal Scar Festival und im Winter die Mosh Night organisieren. Doch nun gab es einen Grundsatzentscheid und das Team rund um Dave Armbruster konzentriert sich fortan nur noch auf das Festival, was bedeutet, dass es sich beim gestrigen Event um die letzte Mosh-Night handelte. Gespannt fuhr ich also nach Zug, um mir diesen Event nicht entgehen zu lassen.

Mortal Factor

Sehr familiär startete die erste Band Mortal Factor den Event. Gute Ansprachen, eine gute Akkustik sowie solider Thrash waren das Erfolgsrezept des Openers. Die drei Herren (Bass und Vocals, Guitar und Backvocals sowie Drummer) konnten die relativ grosse Zuschauermenge gut unterhalten. Doch was spielen Mortal Factor? Langsamen und harten Thrash, welcher schon an den Death-Metal errinnert. Doch auch einzelne schon fast progressive Teile sind die Merkmale der starken Band. Ein würdiger Start also in die Mosh-Night.
Setlist
1. Mortal Factor
2. Crank It
3. All I Had
4. Body in My Bed
5. Whiskey Stream
6. Blind Warrior
7. Ain’t That Something
8. Shy Hell
9. That’s The Way I Wanna R’n’R


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Dark Despair

Weiter ging es mit Dark Despair. Schwierig, etwas über die Band zu sagen. Haben sie Thrash und Death Parts, erinnert die Stimme sogar schon an Black Metal. Doch genau der Mix ist es, welcher die Band speziell macht. Etwas, was nicht jeder bereits spielt. Sehr schön war natürlich auch, wie die Band den Sound fühlte. Leider kam dies aber nicht bis zum Publikum, die Band konnte daher nicht an die Leistung der Vorgänger anknüpfen.
Setlist
1. Spawnkiller
2. Face of Glas
3. Dragonship
4. Demons
5. Creatures
6. Souhund
7. 47


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Broken Fate

Nach zwei Luzerner Band kamen die Zürcher von Broken Fate auf die Bühne und begannen, die Menge zu begeistern. Mit starken, teils provokativen Ansprachen ans Publikum und einer unglaublichen Kraft spielten die Jungs auf. Auch der Wechsel von Clear-Voice zu Growl/Screaming wirkte sehr stark. Dazu kam die unglaubliche Bühnenpräsenz vom Sänger und Gitarrist Tobias Bänteli. Er nutzte die gesamte Bühne aus, sorgte mit seinen Stimmen für eine starke Ergänzung zum ansonsten schon starken Sound und konnte mit seinen Ansagen auch den einen oder anderen überzeugen. Bei der Musik handelt es sich nicht um den Thrash im klassischen Sinne, sondern um eine Weiterentwicklung zu einer Art Neo/Nu-Thrash. Selten gehört, doch hat es sehr gefallen. Interessant ist auch, dass bei einem 10-Jährigen Bestehen der gestrige Auftritt erst der zweite im Kanton Zug war. Wäre doch anzunehmen, dass eine solch starke Band mehr nach Zug käme. Doch ich nehme es gerne an, dass sie gestern anwesend waren. Auch war die Dankbarkeit für die starke Organisation zu spüren, so forderte er das Metal Scar Team mehrfach auf, auch nach vorne zu kommen, um kurz zu geniessen, bevor es mit der Arbeit weiterging. Freuen wir uns doch jetzt schon auf den Event «11 Years Broken Fate» im Casino Wohlen AG im April.
Setlist
1. Intro
2. Everything Around You
3. I Forget Nothing
4. Forever In Me
5. Humanity In Black
6. Don’t Wake Me Up
7. Souls Of Metal / Break Take You Away


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Mind Patrol

Nach ihrem Gig in Stans und dem Auftritt von Broken Fate waren nun Mind Patrol gefordert. Doch sie erfüllten mit Bravour und konnten problemlos an die Leistung der Vorgänger anknüpfen. So wirkte Sänger und Gitarrist Yves Nellen sehr frisch und konnte die leider etwas kleiner gewordene Menge gut überzeugen, ja sogar zur Wall of Death animieren. Einziger Schwachpunkt war die Soundanlage, welche die Gitarre von Christian Pfister zu arg verzerrte, so wie ich es noch nie bei dieser Band gehört habe. Dies wurde mir auch von diversen Zuschauern und Bands bestätigt, dass dies wohl eine Überlastung in der Technik war. Doch trübte dies in keiner Sicht den Auftritt.
Setlist
1. Arising (Intro)
2. Warfare
3. Drinking Song
4. Shizofrenia
5. Generation Penetration
6. Doomsday
7. Till We Die


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Endlevel

Leider kam ich nicht dazu, mir die Band Endlevel anzuschauen. Schade, denn die Band lieferte gemäss diversen Zuschauern eine starke Show ab. Doch keine Angst, Janik Bays von metalnews.ch wird einen Review auch zu dieser Band schreiben.


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Angry Again

Den Abschluss machte Angry Again. Und wer denkt, zu dieser Zeit wird’s wieder etwas flacher, der irrt sich gewaltig. Denn die Jungs gaben nochmals Vollgas und lieferten den bereits müden Zuschauern nochmals eine gewaltige Portion. Leider war alles etwas überladen, ob dies von der Technik oder von der Band kommt, kann ich jedoch nicht beurteilen. Denn auch ich war nicht mehr so fit, wie noch zu Beginn des Abends. Doch unbestritten ist, dass dies ein würdiger Abschluss der Mosh Nights war.
Setlist
1. Intro
2. Kill
3. Tribute To Metal
4. AAs Hell
5. Anthem
6. Devide and Conquer
7. Sound Of Misery
8. Boom Hippie Bye Bye
9. Never Back Down
10. Shape Of Nothing
11. Slavery


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Fazit

Die letzte Mosh-Night war sowohl für Bands, Organisator als auch für die Zuschauer ein voller Erfolg. So waren alle Zuschauer mit den Bands und der Organisation des Events äusserst zufrieden. Und auch die Bands kamen aus dem Schwärmen nicht heraus. Insgesamt also eine sehr starke Arbeit des Metal Scar Teams. Freuen wir uns also bereits jetzt auf den Band-Contest sowie das Metal Scar Festival 2018.

Medien

Die Bilder zum Event findet ihr bald auf der Seite Bay of Pictures.

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