Swiss Metal Alliance Tour im Höngg

Facts & Figures

Datum:        27.10.2017
Ort:              Kulturkeller Höngg, Zürich CH
Line-Up:       Elferya (VD, CH), Headless Crown (GE, CH), Deep Sun (AG, CH)

Rückblick Konzert

Zum ersten Mal zog es mich in den Kulturkeller Höngg in Zürich. Für einen Keller ein relativ grosser Raum, erkannte ich Potential. Speziell war, dass sich um das Schlagzeug eine Ansammlung Plexiglas befand. Eine gute Lösung, um die Lautstärke etwas zu dämpfen und so den Sound zu verbessern.
Schauen wir doch mal, was es bringt.

Elferya

Als erste Band betrat Elferya die Stage. Wobei sich sowohl Sängerin als auch Violine mehr unter den Zuschauern befanden, als auf der Stage aufzutreten. Waren die Songs an sich vielversprechend, war es der Sound leider nicht. Alles wirkte etwas flach, die Gitarren und der Bass war äusserst leise. Stark war dafür die Stimme, welche einen sehr grossen Umfang aufwies. War sie zwar in den Höhen etwas schwach, wurde es bei den tieferen Tönen gleich wiedergutgemacht. Die Performance der Band ist zwar noch etwas schwach, doch vielleicht gingen sie auch etwas unter der Violine und dem Drummer unter. Der guten Dame sieht man an, dass sie die Musik voll und ganz fühlt und auch den einen oder anderen Zuschauer mitriss. Rund 45 Minuten konnten die Lausanner die Leute etwas einstimmen, waren doch auch die Geschwindigkeitswechsel von langsamen Intros zu kräftigen Songs beitragen. Insgesamt ein solider Auftritt, doch der Sound war doch etwas dürftig.

Setlist
1. Elferya
2. Cruel Night
3. Afterlife
4. Master Of Death
5. Mystic Land
6. Toys Of A Modern Man
7. Elferya
8. The Dreamcatcher
9. Close Your Eyes

Headless Crown

Weiter ging es mit den Genfer Jungs von «Headless Crown». Hier war auch gleich ein deutlicher Unterschied zu spüren, so liessen sich die Jungs von Beginn anmerken, welch einen Spass sie auf der Bühne haben. Auch die Songs an sich waren solid, Heavy Metal wie es sein muss. Inzwischen war der Keller auch etwas gefüllt, was natürlich auch der Band etwas mehr Spass machte, als vor nur so wenigen zu spielen. Wirklich ein guter Auftritt der Jungs, auch der Sound war hier deutlich besser als noch bei den Vorgängern.

Setlist
1. World Screams
2. Lonely Eagle
3. Be Seeing You
4. Here Comes
5. Wrathchild
6. Searching
7. Reach Out
8. Edge Of Sanity

Deep Sun

Den Abschluss machten die Symphonic Metaller aus dem Aargau. Waren inzwischen die meisten Leute gegangen, so vermochten die restlichen Leute zu begeistern. Aufgrund der CD hatte ich grosse Erwartungen an die Band, welche sie leider nicht zu erfüllen vermochten. War die Stimme äusserst stark, so waren die Sound-Einstellungen sehr schwach. Mit besserer Akkustik wäre dies wohl ein verdammt geiler Auftritt gewesen, welcher auch mich überzeugt hätte. Doch waren die wichtigen Instrumente (oder Vocals) bei den entsprechenden Stellen immer zu leise. Auch als für den Song «End Of All Hope» noch Headless Crown Sänger auf die Bühne gebeten wurde, vermochte der Sound nicht zu überzeugen. So hörte man keinerlei Stimmen, welches bei diesem Song noch einen wesentlichen Teil dazu beiträgt. Hoffen wir nur mal, dass dies für die künftigen Auftritte verbessert wird, denn dann könne dies auch Live eine verdammt geile Band sein.

Setlist
1. Intro
2. Forbidden Love
3. Deep Sun
4. For Eternity
5. Des Königs Krieger
6. Heroes
7. Whispering Screams
8. The Believer
9. End Of All Hope (Nightwish Cover)
10. Race Against Time
11. Riders of Death
12. Flight of the Phoenix
13. Good Old Times
Zugabe: The Pattern

Fazit

Alle drei Bands haben Potential, welches heute aufgrund der Akkustik nicht bis vors Publikum getragen werden konnte. Doch Stimmungstechnisch war bei allen Bands etwas zu finden, so hoffe ich beim nächsten Auftritt im Böröm eine Verbesserung festzustellen. Denn wieder einmal mehr kann den Bands nichts zur Last gelegt werden.

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