Satanic – Architecture of Chaos

Facts & Figures

Interpret:      Satanic
Datum:        06.10.2017
Genre:         Thrash/Death Metal
Label:          Brutal Records
Situated in : Quebec, Trois-Rivières

Line-Up
Drums:             Marty
Guitars:             Gogol
Vocals – Bass:  Izaac Doom Satanas

Das Album

«Architectures of Chaos» ist das erste Album der Band «Satanic». Die Band hatte sich zuerst den Namen ‘’Satanic Glue Sniffers’’ gegeben, ihn jedoch als ihr Line-Up gefestigt war geändert. Dies zum Zeitpunkt, als sie bereit waren, um Architectures of Chaos aufzunehmen. Als Erstes hat mich die gute Studioqualität überrascht, denn es ist alles andere als normal, bei einem ersten Album schon viel Geld für gute Audioqualität aufbringen zu können. Dies zeigt mir, dass es die Jungs aus Kanada wirklich ernst meinen mit ihrer Mischung aus Oldschool Thrash und Deathmetal. Obwohl die Kombination von Thrash und Death keinesfalls etwas Neues ist, kommt Architectures of Chaos einer sich durziehenden Chaotischen Zerstörungswelle gleich. Ist also genau das was ich von so einer Kombo erwarte. Aber nicht nur für Fans von schneller und aggressiver Musik ist etwas dabei. Es gibt immer wieder asynchrone parts, welche zwar das intensive Headbangen stören, wohl aber eine sehr interessante Abwechslung für den geneigten Zuschauer bieten.

Track-List

01. Mephistophelian
02. World Of Chaos
03. Processing The Undead
04. Architecture of Apocalypse
05. Armageddon
06. Systematic Fear
07. Biotech Warfare
08 Tchernobyl

Das Album startet mit dem Song  „Mephistophelian“ mit einer Salve aus geballtem Thrash, welche mich sehr stark an die Eröffnungen von Slayer erinnern. In der Mitte des Songs werden wir mit gutem alten Old School Thrash Rhythmen beglückt und um die Minute 4 gibt es sogar ein kleines aber feines Gitarrensolo zu hören. Weiter geht’s dann mit dem vorher schon angesprochenen Oldschool Thrash Rhythmus und den tiefen eher dem Deathmetal zugehörigen Growls/Screams. Der zweite, eher kurze Song „World of Chaos“ hält, was er verspricht. Langsame Screams unterlegt mit einem kleinen Gitarrenspiel zu Beginn münden nach kurzem wechseln in eine Mischung aus Speed und Thrashmetal unterlegt mir Deathmetalvocals. Bei 1min:54s könnte man meinen der Song sei vorbei, jedoch weit gefehlt, denn es kommt nochmals ein kleines Gitarrensolo, welches in einem sehr schnellen und aggressiv gescreamten ‘’CHAOS’’ mündet und das Ende vom Song herbeiruft. „Processing the Undead“ startet mit einem Langsamen Bass Intro und fliesst nach wenigen Sekunden in einen sehr rhythmischen part. Der Song ist allgemein sehr dunkel gehalten und durch die vielen rhytmischen Veränderungen entsteht eine Tiefe, welche man sicherlich noch nicht beim ersten Mal durchhören so einfach erkennen kann. Gute Deathmetal lastige Parts laden zudem zu intensivem Headbangen ein.

„Architecture of Apocalypse“ startet wie der Songs zuvor langsam. Aber nach kurzer Zeit kommt auch schon das erste 9sekunden kurze Solo dazwischen, welches zwar unerwartet, aber nicht störend wirkt. Mit noch mehr rhythmischen Wechseln reitet der Song nur so davon und man muss sich an einem Livekonzert wohl keine Sorgen über Zuwenig harte Moshpits machen.

In „Armageddon“ ist vor allem der Zwischenteil ab 2:42 interessant. Ein kleines Zwischenspiel läutet einen starken Deathmetal teil ein, welcher richtig tiefenschwer daherkommt und nur so zum Headbangen einlädt. „Systematic Fear“ ist der zweitkürzeste Song des Albums und beginnt wieder wie gewohnt in altbekannter Thrashmanier. Nach der ersten halben Minute kommt aber plötzlich ein kurzes, meiner Meinung nach nicht passendes Zwischenspiel, welches dem Song schon zu Beginn versucht das Tempo zu nehmen. Aber zum Glück geht’s dann gewohnt mit schnellen Thrash-Riffs weiter. Auch hier sind wieder viele Wechsel im Rhytmusbereich zu finden. Das gleiche Zwischenspiel kommt zum Schluss nochmals wieder, jedoch stört es mich am Ende des Songs bedeutend weniger als dasjenige zu Beginn.

„Biotech Warfare“ ist nur 30sek länger das sein Vorgängersong und alles in allem auch sehr ähnlich gehalten. Die Zwischensoli sind zwar anders gestaltet, was eine Verwechslung unwahrscheinlich machen sollte.

Der letzte und längste Song auf der Platte „Tchernobyl“ ist zugleich abwechslungsreich an Drum-Wechseln und schön aufbauend. Mitten im Song gibt’s plötzlich eine lange Pause, welche ein bisschen verwirrend sein kann. Der zweite Teil des Songs erscheint dann wie ein anderes Lied aber keinen bisschen schlechter.

Bewertung

Insgesamt muss ich sagen, dass ich vom Album sehr überrascht war. Ich ging mit einem eher skeptischen Gefühl in die Reviewarbeit hinein, weil die Band erst ihr erstes Album draussen hat. Ich muss aber gestehen, ich wurde eines Besseren belehrt. Die Mischung aus Thrash-und Deathmetal kommt hier gut zur Geltung und die immer wieder anfallenden kleinen Zwischensoli machen das ganze umso abwechslungsreicher und zugleich spannend zum Zuhören. Insgesamt wirklich ein kleiner Geheimtipp für jeden Death-und Thrashmetal Fan.

Falls ihr euch eine eigene Meinung bildet wollt hört euch den Song auf Spotify an. Hier der dazugehörige Link:

https://open.spotify.com/album/3yaDK74qkyS55mkw5Nqhfb

Verpasst jedoch nicht, auch die CD zu kaufen und so die Band zu unterstützen, um auch weitere solche Werke zu veröffentlichen.